Marokko (Morocco) III

Sidi Ifni

11.02.2013 – Durch die Wüste in’s Gebirge und dazwischen ein Umweg zum Meer. So könnte ich die letzten Tage beschreiben. Über die Rückkehr aus der Westsahara gibt es nicht viel zu berichten, denn ich fuhr auf derselben Straße zurück, auf der ich nur Tage zuvor südwärts gefahren war. Ich wählte nur andere Städte für meine Übernachtungen, um auch kleinere Städte auf der Strecke mal kennengelernt zu haben. Erst ab

Dorf bei Sidi Ifni

Guelmim war die Strecke wieder neu und zog sich durch ein kleines Küstengebirge nach Sidi Ifni. Die kleine Küstenstadt, erst in den 1930er Jahren von den Spaniern gebaut, wirkt in ihrem Kern mit Art Deco-Stadtgestaltung aus einem Guss, mit kubischen Häusern und blühenden Gärten. Mindestens drei große und voll belegte Wohnmobilcamps, noch etliche wild campende Wohnmobiltouristen im

Landschaft im Anti-Atlas

Nahbereich der Stadt, außerdem einige junge Surfer und Back-Packer zeugen von einer entsprechenden Beliebtheit. Ja, und ich habe mich dort wohl gefühlt. Aber zwei Tage mussten ausreichen, denn jetzt wollte ich in die Berge des Anti-Atlas, des südlichsten der marokkanischen Gebirgszüge. “Tafraoute” und “Tal der Ammeln” hießen die Zauberworte, die ich mir schon lange im Vorfeld beim Studium

Mein Hotel im Tal der Ammeln

meiner Reiseliteratur angelesen hatte. Das Kapital des gesamten Raums des Anti-Atlas ist die Kombination einer dramatisch schönen wüstenhaften felsigen Gebirgslandschaft mit befestigten wehrhaften alten Dörfern, mal kargen und mal reichhaltigen Oasenkulturen und den Traditionen einer in Jahrhunderten völlig abgeschieden lebenden Bevölkerung von Berberstämmen. Schon die Anreise

Schlucht Ait Mansour

über Tiznit ist ein landschaftliches Highlight. Die Straßen in der Region sind kurvenreich, aber überwiegend gut. Die vielen kleinen Gästehäuser bieten einfache und günstige Unterkünfte und eine zwanglose Atmosphäre. Mein erster Ausflug von Tafroute aus führte mich in die Schluchten des südöstlich gelegenen Ait Mansour. Der über 2.000 Meter hohe Bergpass, der im Winter durchaus gesperrt sein kann, war offen. Von

Dorf im Anti-Atlas

Schnee weit und breit keine Spur. Im Gegenteil, es war warm. Dahinter auf enger Nebenstraße ein Abstieg in eine tief eingeschnittene Schlucht und eine Fahrt durch ein palmenbestandenes Tal, bei der sich die nunmehr einspurige Straße buchstäblich an den einzelnen Bäumen vorbei winden musste. Der zweite Ausflug führte nach Ait Baha im Norden, eine zum Teil abenteuerliche Panoramastraße, die, wenn sie einen Namen hätte,

Panoramastraße nach Ait Baha

ich in die Liste der Panoramastraßen hier auf meiner Webseite aufnehmen würde. Auf vielen Bergkuppen thronen Speicherburgen wie der Agadir Tizrgane, jahrhundertealte Gemeinschaftsbauten ganzer Dörfer oder Regionen, in denen die lokalen Berberstämme Vorräte und Schätze horteten. Und die in voller Blüte stehenden Mandelbäume in den Tälern ließen jeden Gedanken an den Winter zuhause vergessen.

Blühender Mandelbaum im Tal Ait Mansour

Village near Sidi Ifni

02/11/2013 – Through the desert into the mountains and in between a detour to the sea. That might describe the last few days. About the return of the Western Sahara, there is not much to report, as I drove back on the same road on which I had driven only days earlier southward. I chose only other cities for my nights to have met smaller cities on the track times. Only from Guelmim the track was new and ran through some coastal mountains to

Sidi Ifni

Sidi Ifni. The small coastal town, built only in the 1930s by the Spaniards, acts with Art Deco-urban design in one piece, with cubic houses and flower gardens. At least three large and fully occupied RV camps, even some wild campers in the vicinity of the city together with some young surfers and back-packers are evidence of a corresponding popularity. Yes, and I felt comfortable there. But two days were enough because now I

Landscape on the way to Tafraoute

wanted in the mountains of the Anti Atlas, the southernmost of the Moroccan mountains. “Tafraoute” and “Valley of the Ammeln” were called the magic words, that I had been reading for a long time in advance in the study of my travel writing. The capital of the entire space of the Anti-Atlas is the combination of a dramatically beautiful arid rocky mountain landscape with fortified old villages, sometimes barren and

Valley of Ammeln – near Tafraoute

sometimes rich oasis cultures and traditions of since centuries in a completely secluded living population of Berber tribes. The journey via Tiznit is a scenic highlight. The roads in the region are curvy, but mostly good. The many small guesthouses offer simple and affordable accommodation and an informal atmosphere. My first trip out of Tafroute led me into the canyons of southeastern Ait Mansour. The over

Vallee Ait Mansour

2.000-meter high mountain pass, that can be locked in the winter certainly, was open. Of snow far and wide no trace. On the contrary, it was warm. Behind on a close side street a descent into a deep canyon and a trip through a palm valley, in which the now one lane road had literally squirm at the individual trees over. The second excursion led to Ait Baha in the north, a sometimes adventurous scenic road, which, if it had a name, I’d

Agadir Tizrgane (old storage castle)

add to the list of scenic roads here on my website. On many hilltops sit enthroned storage castles as the Agadir Tizrgane, centuries-old community buildings of entire villages or regions, where the local Berber tribes were hoarding supplies and treasures. And the almond trees in full bloom in the valleys made all thought of the winter at home forgotten.

Painted rocks – near Tafraoute

Agadir Tasguent

14.02.2013 – Mit einem Besuch des geheimnisvollen Agadir Tasguent verließ ich den Großraum um Tafraoute. Nahe Tiguermine trotzt diese Speicherburg dem Verfall. Sie war etwas schwer zu finden, denn nichts war ausgeschildert und die Beschreibung in meinem Reiseführer war falsch. Die Suche in einer der abgelegensten Gegenden des eh schon weltfernen Anti-Atlas war mühsam, aber lohnend. Da ich zuerst auf falschem Weg war,

Storage rooms and stepping stones in the Agadir Tasguent

mussten auch mehr als die eigentlich nur drei Pistenkilometer, die es sonst abseits der Teerstraße sind, bewältigt werden. Aber irgendwann sah ich ihn aus der Ferne und es war in der Tat einer der weltfernsten, eigenartigsten und eindruckvollsten Bauten dieses Planeten. An dieser Speicherburg ist über Jahrhunderte gebaut worden – ohne Mörtel, nur aus ineinandergeschichteten Steinen und unter Ausnutzung der natürlichen Felswand. Ihr ältester

Taroudannt

Teil ist über achthundert Jahre alt. Im Inneren des fensterlosen Festungsbauwerks befinden sich, über mehrere enge Zugänge und auf mehrere Etagen verteilt, etwa 240 verschließbare Kammern, die einst der sicheren Aufbewahrung von Vorräten und Wertsachen dienten. Diese Kammern sind wiederum nur über in die Bruchsteinwände eingelassene Trittsteine erreichbar. Einsam und majestätisch thront der Agadir auf der Spitze eines

Im Hotel in Taroudannt

kleinen Berges in der Sonne und überragt eine archaisch wirkende Landschaft. Man wird ihn nicht vergessen, wenn man ihn einmal gesehen hat. Auf guter und relativ schneller Straße ging es dann nach Taroudannt. “Klein Marrakesch” wird die schon 1056 von den Almoraviden gegründete Stadt genannt. Seine Lage vor dem Hohen Atlas und seine mächtige Stadtmauer haben ihr diesen Beinamen eingebracht. Das bunte

Tizi’n Test Pass

Markttreiben war nun für mich nichts Neues mehr. Ein bisschen Sightseeing, aber noch ein bisschen mehr Faulheit und Entspannung (und Internet) war für mich Programm in einem schönen Hotel am Stadtrand, bevor es auf eine weitere von mir mit großer Spannung erwartete Etappe ging. Auf einer vielfach als landschaftlich schönste Passstraße Marokkos gepriesenen Nebenstraße querte ich über den 2.092 m hohen

Ziegenherde im Hohen Atlas

Pass Tizi-n Test das Gebirge in Richtung Marrakesch. Bei strahlendem Wetter, ich erwähne das, weil Wolken und Nebel hier keine Seltenheit sind, bekam ich Panoramen des Hohen Atlas wie aus dem Bilderbuch zu sehen. Wer einmal den Sani Pass von Südafrika nach Lesotho hinauf gefahren ist,

Landschaft im Hohen Atlas

der findet hier auf der Zufahrt zum Tizi-n Test eine frappierende Ähnlichkeit. Man benötigt hier aber kein 4×4. Die Straße ist geteert, wenn auch nicht im besten Zustand. Die Abfahrt in die Schluchten und Täler der Nordseite des Passes steht der Südseite des Atlasgebirges an Schönheit nicht nach. Größte Sehenswürdigkeit ist die alte Almohadenmoschee von Tin Mal, bevor man dann die Täler verlässt und durch auf den letzten 50 km ebene Landschaften mit Palmenhainen nach Marrakesch kommt.

Alte Moschee von Tinmal – 12. Jahrhundert

Agadir Tasguent

02/14/2013 – With a visit of the mysterious Agadir Tasguent I left the region around Tafraoute. Near Tiguermine defies this storage castle to decay. It was somewhat hard to find, because nothing was marked and the description in my guidebook was wrong. The search of this other-wordly sight in one of the remotest part of the Anti-Atlas was difficult but rewarding. Since I was first on the wrong way, I had to drive a much longer distance on a

Storage rooms and stepping stones

rocky unpaved road, than the normally only 3 km. But eventually I saw him from a distance and it was in fact one of the most isolated, strangest and most impressive structures on the planet. At this storage castle was built over centuries – without mortar, just from above each other layered stones and using the natural rock wall. The oldest part is over eight hundred years old. Inside the windowless fortress building are

View from the Agadir Tasguent

located, distributed over close approaches and several floors, about 240 closed chambers, which were once the safe storage of supplies and valuables of the local tribe. These chambers are again accessible only via single stepping stones, which are embedded in the dry stone walls embedded. Solitary and majestic the Agadir perches on top of a small hill in the sun and overlooks an archaic-looking landscape. You will not forget it if

Taroudannt

you have seen him once. On good and relatively fast road I went to Taroudant. The already in 1056 founded by the Almoravids city is called “Little Marrakech”. Its location next to the High Atlas and its mighty walls have earned her this nickname. The colorful market life was now nothing new for me anymore. A bit of sightseeing, but a bit more laziness and relaxation (and internet) was for me the

Tizi’n Test pass road

program in a nice hotel on the outskirts of the city, before I went to another stage, which I had been eagerly anticipated. On a widely as most scenic mountain road in Morocco praised side street I crossed over the 2.092 m high Pass Tizi-n Test the mountains towards Marrakech. In glorious weather, I mention this because clouds and fog are not uncommon here, I got panoramas of the High Atlas as seen in a picture book. Anyone who

Village in the High Atlas

has ever driven the Sani Pass up from South Africa to Lesotho, can find at the entrance to the Tizi-n Test a striking resemblance. But you need here no 4×4. The road is paved, though not in the best condition. The descent into the gorges and valleys of the north side of the pass are from similar beauty as at the southern side of the Atlas Mountains. Main attraction is the old Almohad mosque of Tin Mal, before you leave the valleys and come through during the last 50 km flat landscapes with palm trees to Marrakech.

Ancient mosque Tinmal – 12th. century

Koutoubia Moschee

19.02.2013 – Marrakesch. Das war für mich einmal der Inbegriff für den Zauber aus 1.001 Nacht. Schon 1973 hatte mich eine Tour mit einem alten VW Käfer hierher geführt. 1976 war ich noch einmal hier. Diesmal war mein Eindruck jedoch zwiespältig. Das ehemalige Gesamtkunstwerk wurde vom Moloch Tourismus schon sehr in Mitleidenschaft gezogen. Zwar gibt es noch romantische Gärten, eindrucksvolle Paläste und die Riad

In den Souks von Marrakesch

Hotels mögen besser den je sein. Aber die ehemals unvergleichliche Atmosphäre auf dem Platz Djemaa el-Fna, wo einst Gaukler, Märchenerzähler und Schlangenbeschwörer ein neugieriges und staunendes Publikum unterhielten, ist einer durchkommerzialisierten Routine gewichen. Zwar sind die Souks noch bunt und riesig, aber sie nicht mehr

Ourika Tal – Hoher Atlas

das geheimnisvolle Labyrinth, das sie einst waren. Daher bin ich aus der Stadt erst einmal in das nahegelegene Gebirge geflüchtet. Auch das einst ursprüngliche Ourika Tal hat seine Unschuld an den Tourismus verloren. Laden reiht sich an Laden und Restaurant an Restaurant. Nur die Schönheit der Bergwelt hat sich bis jetzt noch nicht unterkriegen lassen. Das gilt auch für die kurvenreiche Fahrt in Marokkos einzigen Skiort

Hotels im Skiresort Oukaimeden

Oukaimeden. Ein Reiseführer schrieb gar vom marokkanischen St. Moritz. Völliger Quatsch, das ist es natürlich nicht. Vielleicht ist es, wie Oberhof im Thüringer Wald vor 60 Jahren war (bloß ohne Wald). Zurück nach Marrakesch und Eintreffen dort bei Sonnenuntergang. Und plötzlich spürt man wieder etwas von der Faszination der Stadt und seiner Märkte. Vielleicht sind es die Duftwolken der vielen Garküchen,

Djemaa el-Fna am Abend

auf die mein Magen reagiert. Vielleicht ist es das internationale Sprachengewirr. Jedenfalls haben mich die Abende doch wieder mit dieser Stadt versöhnt, denn ich konnte mich noch einmal treiben lassen. Durch die Teppichsouks, die Töpfersouks, den Souk der Gewürze, der Kupferwaren, der Silberschmiede, der Wollfärber. Doch wieder mit der Stadt versöhnt blieb ich fünf Tage und bin jetzt auf dem Weg durch das Gebirge des Hohen Atlas in das Saharavorland.

Laden mit Teegeschirr in den Souks von Marrakesch

Marrakech – view over the Medina

In the souks of Marrakech

02/19/2013 – Marrakech. For me that was once the epitome of the magic of the 1.001 Arabian Nights. Already in 1973 I had a tour to here with an old VW Beetle. In 1976 I was there again. This time, my impression was, however, ambivalent. The former work of art was already very affected through the juggernaut tourism. While there are still romantic gardens, impressive palaces and Riad hotels may be better than ever. But the

Ourika Valley – High Atlas

once incomparable atmosphere on the Djemaa el-Fna, where once talked jugglers, storytellers and snake charmers to a curious and astonished audience, has changed into a thoroughly commercialized routine. Although the souks are still colorful and huge, but they are no longer the mysterious labyrinth that they once were. Therefore I fled from the city to the nearby mountains. Even the once original Ourika Valley has lost its innocence

Ski Resort Oukaimeden

to the tourism. Store lines up to store and restaurant to restaurant. Only the beauty of the mountains is still the same that it was before. This also applies to the winding road in Morocco’s only ski resort Oukaimeden. A guide book wrote about the Moroccan St. Moritz. Complete rubbish, it’s not, naturally. Maybe it’s like Oberhof in the Thuringian Forest 60 years ago (only without forest). Back to Marrakech and arriving there at

Koutoubia Mosque during sunset

sunset. And suddenly you feel again something of the fascination of the city and its markets. Maybe it’s the scent cloud of the food stalls, on which my stomach reacts. Perhaps it is the international language tangle. At least the evenings have yet reconciled me with this city, because I could once again drift through the souks. The carpetsouks, the potterysouks, the souk of spices, copper goods, the silversmiths, the wool dyers. Again

Lamps shop at Jamaa el Fna

reconciled with the city I stayed five days and am now on the way through the mountains of the High Atlas to the Sahara foreland.

Menara gardens – Marrakech

Local musician – Ourika Valley – High Atlas

Tizi’n Tichka Passstraße auf dem Navi

22.02.2013 – Marokkos höchster Pass, der Tizi’n Tichka auf 2.260 m Höhe, lag zwar in ein paar Wolken, war aber schneefrei. Aus dem schattigen Zat-Tal wand sich die einst von Fremdenlegionären angelegte Straße in vielen Serpentinen hinauf in eine fast völlig vegetationslose Mondlandschaft. Wunderbare Mineralien und Fossilien waren

Kasbah Taourirt – Ouarzazate

hier bei ambulanten Händlern oder in kleinen Buden zu kaufen. Die Passhöhe ist inzwischen mit Ladengeschäften zugebaut. Da es durch viele Kaufverhandlungen und einen langen Stop zum Mittagessen (es gab mal wieder Ziegenbraten) schon spät geworden war, suchte ich mir erst einmal eine Übernachtung in Ouarzazate. Das Land der Vorsahara ist gleichzeitig das Land der Berberkasbahs – alte festungsartig ausgebaute

Kasbah Ait Benhaddou

Lehmburgen, die entweder Großfamilien oder ganzen Stämmen Wohnort und Schutz boten. Seltene aber manchmal heftige Regenfälle machen der traditionellen Lehmerchitektur schwer zu schaffen und viele Kasbahs liegen in Ruinen, nachdem Häuser und Dörfer nunmehr mit Betonsteinen gebaut und nur noch lehmfarbig verputzt werden. Manches ist aber noch erhalten und Zerstörtes wird rekonstruiert. Eine

Kasbah Ait Benhaddou

Kasbah, die von “Lawrence von Arabien” bis “Gladiator” eine Rolle in vielen Filmproduktionen gespielt hat, ragt in Lage, Schönheit und Erhaltungszustand heraus – Ait Benhaddou, nicht weit von Ouarzazate. Und die diesen Ort umgebende Landschaft, durch die eine schmale aber überwiegend gute Straße in das Gebirge nach Telout führt, ist dramatisch schön und wird immer schöner, je höher man kommt.. Da nach Schneefall

Von Ait Benhaddou nach Telouet

auf den Berggipfeln, der das Panorama des Hohen Atlas verstärkte, sich wieder total sonniges Wetter eingestellt hatte, ging es auf dieser Nebenstraße also noch einmal bis ganz nach oben. Wieder eine Strecke die in die Kategorie “Traumstraßen” oder “Panoramastraßen gehört. Unbedingt empfehlenswert und sehr guter Zustand bis etwa 10 km vor Telout, danach leider mit Schlaglöchern übersäht. Ich bin

Im Hohen Atlas bei Telouet

jetzt zurück in meinem Standquartier Ouarzazate. Von hier folgt jetzt meine Tour nach Zagora und zu den Kasbahs im Draa-Tal.

Straße N9 nordwestlich Ouarzazate

Pass Road to Tizi’n Tichka Pass

02/22/2013 – Morocco’s highest pass, the Tizi’n Tichka to 2,260 m altitude, was but in a few clouds, but was free of snow. From the shady Zat Valley, the once by soldiers of the French Foreign Legion built road winded in many switchbacks up into an almost completely devoid of vegetation moonscape. Wonderful minerals and fossils were here to buy from ambulant vendors or in small shops. The pass is now built over

Kasbah Taourirt – Ouarzazate

with shops. As it by making many purchase negotiations and a long stop for lunch (there was once again roast goat) was getting late, I looked for a hotel in Ouarzazate. The land in front of the Sahara is also the land of Berber Kasbahs – old fortress-like clay castles, which gave residence and offered protection for large families or tribes. Rare but sometimes heavy rains cause damages to the

Small Kasbah near the road P1506

traditional clay architecture and many Kasbahs lie in ruins. Homes and villages are now built with concrete blocks and are only painted in a clay colour. Some things, however, still exists and some destroyed Kasbahs become reconstructed. One Kasbah, which has from “Lawrence of Arabia” to “Gladiator” played a role in many film productions, protrudes in position, beauty and condition – Ait Benhaddou, near Ouarzazate.

Kasbah Ait Benhaddou

And this place together with the surrounding landscape, through which a narrow but mostly good road leads into the mountains to Telout, is dramatically beautiful and the scene becomes more beautiful, the higher you go. Because after snowfall on the mountain tops, which increased the beauty of the panorama of the High Atlas, again totally adjusted sunny weather, I drove on this side road again all the way up. Another route

High Atlas near Telouet

which belongs to the category “Dream Roads” or “Scenic Roads”. Absolutely recommended and very good condition to about 10 km before Telout, then unfortunately littered with potholes. Now I am back in my quarter in Ouarzazate. From here follows now my tour to Zagora and the Kasbahs in the Draa Valley.

Snow in the mountains near Tizi’n Tichka – High Atlas

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