Kosovo, Macedonia, Albania

Kloster Visoki Dečani

08.09.2012 – Der völkerrechtliche Status des Kosovo ist umstritten. Der weitaus überwiegend von albanischstämmiger Bevölkerung bewohnte ehemalige serbische Provinz stand seit dem “Kosovokrieg” in 1999 unter UN-Verwaltung. Es hat 2008 seine Unabhängigkeit erklärt, die aber erst von 91 Staaten der Welt anerkannt worden ist. Serbien, das seit der Schlacht gegen die Türken 1389 auf dem Amselfeld den Kosovo

Patriarchenkloster Peć

als historisches eigenes Kernland betrachtet, hält noch den Nordkosovo besetzt. Die KFOR, die multinationale UN-Friedenstruppe, hat ihre Personalstärke abgebaut, zeigt aber immer noch Präsenz. Das ganze Land erweckt einen sehr zwiespältigen Eindruck. Zuerst war ich sogar erschrocken, weil ich so etwas wie “Dritte Welt” mitten in Europa sah. So ist zum Beispiel die Abfallwirtschaft eine Katastrophe. Es ist noch weitaus schlimmer als

Altstadt von Prizren

in diesbezüglich schon schlimmen Nachbarländern. Überall gibt es wilde Müllablagerungen. Außerdem warten Tausende von Schrottfahrzeugen, die wild auf Grundstücken gelagert sind, ebenso auf eine fachgerechte Entsorgung wie Altreifen und der allgegenwärtige Plastikmüll. Die Bauindustrie ist in vollem Gange und die Staubentwicklung im gesamten Land ziemlich groß. Aber die wirtschaftliche Entwicklung

Beim Stadtrundgang in Prizren

geht voran und mancher findet seine Chance. So habe ich in Prizren einen jungen Gastgeber getroffen, der in seiner ersten Saison ein kleines Hostel betreibt. Er hat sein Hobby zum Beruf gemacht. Selten sah ich jemand so gut mit seinen Gästen umgehen wie diesen jungen Mann. Danke noch einmal für den schönen Aufenthalt und die ausgedehnte Stadtführung. Prizren hat mir überhaupt sehr gut gefallen. Mit einer lebhaften

Sinan Pasha Moschee – Prizren

Kloster Gračanica bei Pristina

Kneipenatmospähre am Rande einer schönen und noch stark türkisch geprägten Altstadt war es für mich die schönste Stadt im Kosovo. Auch Peje und Pristina waren schön. Kosovo hat übrigens, wie auch Montenegro, den Euro als Währung, ohne allerdings in der EU zu sein. Abgesehen von den Kraftstoffpreisen, die nur knapp (vielleicht 15%) unter dem deutschen Niveau liegen, hat der Kosovo die niedrigsten Preise in Europa (aber auch niedrige Löhne und hohe Arbeitslosigkeit). Anders als in allen Nachbarländern ist noch wenig Tourismus und schon gar kein Massentourismus im Land. Bisher ist es noch ein Land für Individualreisende mit Hang zum kalkulierbaren Abenteuer.

Festung und Altstadt in Prizren

Pećka Bistrica – Peć – Kosovo

09/08/2012 – The international legal status of Kosovo is controversial. The in majority inhabited by ethnic Albanian population former Serbian province was since the “Kosovo war” in 1999 under UN administration. It declared its independence in 2008, which has been recognized only by 91 countries in the world. Serbia, which considers since the battle against the Turks in 1389 Kosovo as

Patriarchenkloster in Peć – Kosovo

its own historic heartland, holds still occupied Northern Kosovo. KFOR, the multi national UN peace keeping force, has reduced its staff strength, but still shows presence. The whole country gives a very mixed impression. At first I was actually scared because I saw something like “Third World” in the middle of Europe. For example, waste management is a disaster. It is far worse than in the in this respect already bad neighbor

Historisches Hamam in Prizren

countries. Everywhere there are illegal waste deposits. Also wait thousands of scrap vehicles, which are mounted on wild land, for a proper disposal as well as old tires and the omnipresent plastic garbage. The construction industry is in full swing and the dust in the entire country rather large. But the economic development goes ahead and some find their chance. So I’ve met in Prizren a young host, who is running a small hostel in his first

Sinan Pasha Mosque Prizren

season. He has turned his hobby into a profession. Rarely have I seen someone handling so good with his guests as this young man. Thanks again for a lovely stay and the sprawling city tour. I like Prizren. With a lively pub atmosphere on the edge of a beautiful and still strongly influenced Turkish old town for me it was the most beautiful city in Kosovo. Also Peje and Pristina were beautiful. Kosovo has, as well as Montenegro, the

Kloster Gračanica bei Pristina

Euro as a currency, but is not in the EU. Apart from the fuel prices, that are only slightly (perhaps 15%) lower than in Germany, Kosovo has the lowest prices in Europe (as well as low wages and high unemployment). Unlike in all the neighboring countries it has only little tourism and certainly no mass tourism in the country. It is still a country for individuals with a proclivity for calcuable adventure.

Church of the Virgin of Ljeviška – Prizren – Kosovo

Steinbrücke am Vardar-Fluss – Skopje

11.09.2012 – Der erste Weg in Mazedonien, der südlichsten ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik, führte mich in die Hauptstadt Skopje. Früher bin ich immer an Skopje vorbeigefahren, denn ich versprach mir nicht viel Sehenswertes in der 1963 durch ein Erdbeben völlig zerstörten Stadt. Diesmal hatte ich mich etwas belesen und war dadurch auf Skopje neugierig gemacht worden. Ein schöner Fußweg führte mich am

Macedonia Square – Skopje

Fluß Vardar entlang direkt in das Zentrum der Stadt an den “Mazedonienplatz”. Neben einigen monumentalen Neubauten von Museen und Regierungsgebäuden am Flussufer und der alten türkischen Steinbrücke wird der Platz dominiert von der riesigen Statue Alexanders des Großen über dem dazugehörigen Brunnen sowie der größten mazedonisch-orthodoxen Kirche. Die Statue wirkt eigenwillig – mehr römisch als

Alexander der Große – Skopje

mazedonisch. Für den unvoreingenommenen Betrachter liegt der Gedanke an Marcus Aurelias näher als der an Alexander den Großen. Wie auch immer, die Skopjer scheinen ihn zu mögen und an dem schönen und heißen Sonntag schien die halbe Stadt dahin geströmt zu sein. Weitere Monumente für “ethnisch-mazedonische Helden” sind übrigens bis 2014 geplant. Die konservative Regierung schafft hier

Ohrid-See

mit Millionenaufwand nationalistisch geprägte Tatsachen. Kritiker meinen, das Geld solle besser in die zum Teil veraltete Verkehrsinfrastruktur oder anderswo investiert werden. Während die Regierung und ihre Sympathisanten den Bau als identitätsstiftend sehen, fühlen sich Muslime und Gegner des Baus vom Staat ausgegrenzt und die Nachbarländer Bulgarien, Griechenland und Albanien fühlen

Ohrid-See

sich durch den offen zur Schau gestellten Nationalismus provoziert. Ich habe mich bereits einer anderen Region zugewandt und bin in einer Schleife, die mich über Prilep und Bitola führte, zum Ohridsee, einem Bergsee im Südwesten des Landes an der albanischen Grenze gefahren.

Ohrid-See

Alexander-Brunnen

09/11/2012 – The first way in Macedonia, the southernmost former Yugoslav republic, led me to the capital Skopje. Before I always drove past Skopje, because I promised myself not much to see in the 1963 during an earthquake completely destroyed city. This time, I had read some information and was thus curious to Skopje. A nice walk led me along the river Vardar directly in the center of the city to the “Macedonia Square”.

Alexander-Brunnen

Besides some monumental buildings of museums and government buildings at the waterfront and the old Turkish bridge the square is dominated by the giant statue of Alexander the Great on its fountain and the largest Macedonian Orthodox Church. The statue seems to be more Roman than Macedonian, more like Marcus Aurelias than Alexander the Great. Anyway, the citizens of Skopje seem to like him

Festung Skopje

and during the beautiful and hot Sunday seemed half the city to be flown there. Other monuments of “ethnic-Macedonian heroes” are incidentally planned until 2014. The Conservative government is creating here nationalistic facts for a cost of millions. Critics say the money should be better invested in the partly obsolete infrastructure or elsewhere. While the government and its supporters see it as the construction of identity of the state,

Ohrid-See

opponents of the construction and Muslims feel marginalized and the neighboring countries Bulgaria, Greece and Albania feel provoked by the openly flaunted nationalism. I have already turned to a different region. A loop took me via Prilep and Bitola to the Lake Ohrid, a mountain lake in the southwest of the country on the border with Albania.

Ohrid-See

Ohrid – Altstadt und See

14.09.2012 – Die Stadt Ohrid und der dazugehörige See gehören schon seit langer Zeit zu meinen Lieblingsregionen auf dem Balkan. Ich war bereits 1978 und 2007 jeweils einmal hier. Eigentlich sind es drei Seen, die im Dreiländereck Macedonien, Griechenland, Albanien die Region prägen, nämlich der große und der kleine Prespasee sowie der Ohridsee. Von touristischer Bedeutung ist nur der Ohridsee. Auf drei Seiten von

Kirche St. Johannes in Kaneo – Ohrid

Bergen eingerahmt liegt er ein bisschen majestätisch und ein bisschen geheimnisvoll wie ein kleines Meer auf etwa 700 Meter Höhe. Das Klima ist angenehmer als in den benachbarten Regionen. Im Nordosten an einer in den See hineinragenden felsigen Landzunge liegt die wunderschöne Stadt. Nur wenige Städte auf dem Balkan strahlen diesen Charme aus, der auf einer schönen Mischung aus alter orientalischer Atmosphäre,

Passstraße im Galicica Nationalpark

schöner Landschaft, einer alten Festung, orthodoxen Kirchen, Parks, guter touristischer Infrastruktur und der atemberaubend schönen Lage am See beruht. Es ist ein Platz zum Seele baumeln lassen. Ich verbrachte dieses mal vier Tage hier – zwei Tage mit langen Spaziergängen, einen Tag zum Faulenzen und einen Tag mit einer Rundfahrt zum Kloster Naum am Südende des Sees und zum neuen

Landschaft am Prespasee

Nationalpark Galicica, der sich über die Gebirgsregion zwischen dem Ohridsee und dem Großen Prespasee erstreckt. Eine mit vielen Serpentinen gespickte Straße bietet kurz vor der Passhöhe und etwa 1.000 Meter über dem See eine wunderbare Aussicht. Die westlichen Uferbereiche des Großen Prespasees sind Obstanbaugebiet. Überreichlich hängen im Moment die nahezu reifen Äpfel an den Sträuchern. Nur gut 30 km vom

Sveti Naum

Ohridsee entfernt herrscht eine ruhige ländliche Atmosphäre. Nur wenige Touristen kommen hierher. Es gäbe noch so viel zu entdecken. Aber wenn ich auch noch mein Programm mit Albanien durchziehen will, muss ich weiter.

Hafen von Sveti Naum – Ohridsee

Ohrid – Altstadt und See

09/14/2012 – The town of Ohrid and the associated lake belong since a long time to my favorite regions in the Balkans. I was here already in 1978 and 2007. Actually there are three lakes in the triangle of Macedonia, Greece, Albania, namely the Great and the Little Prespa Lake and the Ohrid Lake. Of tourist interest is only the Ohrid Lake. Surrounded on three sides by mountains, it is a little majestically and a bit mysterious, like a small

St. Panteleimon – Ohrid

sea at about 700 meters altitude. The climate is more pleasant than in the neighboring regions. On the northeast next to a rocky promontory lies the beautiful city. Few cities in the Balkans exude this charm, which is based on a beautiful blend of ancient oriental atmosphere, beautiful scenery, an old fortress, orthodox churches, parks, good tourist infrastructure and the stunning lakeside location. It is a place to relax and unwind. I

Macedonische Silberdistel

spent this time four days here – two days with long walks, a day to laze and a day with a tour to the monastery Naum at the south end of the lake and to the new National Park Galicica, which extends over the mountain region between Lake Ohrid and the Great Prespa Lake . The winding road offers just before the summit and about 1.000 Meter above the lake a wonderful view. The western shore areas of the Great Prespa Lake are fruit

Aussichtspunkt im Galicica Nationalpark

growing area. At the moment plenty of ripe apples are hanging on the bushes. Only about 30 miles away from Lake Ohrid is a quiet country atmosphere. Only few tourists come here. There would be so much more to discover. But if I still want to do my program with Albania, I have to continue.

Ohrid-See

Spazierweg am See

Boote am See

Ohrid-See

Ohrid – Abend am See

Mangalem – Altstadt von Berat

17.09.2012 – Das geheimnisvolle Albanien. Jahrzehntelang war es von der Außenwelt und für den Individualtourismus völlig abgeschottet. Ich bin in 2006 schon einmal auf einer kurzen Reise hier gewesen und fand ein Land im Umbruch vor. Die Einreiseformalitäten wurden inzwischen erleichtert und die ganze Abfertigung war schnell und komplikationslos. Große Straßenbauprojekte, die damals

Kapelle in der Festung von Berat

den Verkehr sehr aufhielten, sind inzwischen fertig. Der Fortschritt hat jedoch noch nicht jede Provinz erreicht und es gibt immer noch Straßen, die in katastrophalem Zustand sind. Mein Seat hat das Sportfahrwerk und ist leicht (2 cm) tiefer gelegt. Schon auf der Anfahrt nach Berat, dass mein erstes Ziel in Albanien war, war damit mancher Streckenabschnitt der Hauptstraße etwas grenzwertig. Berat, die “Stadt der 1.000 Fenster”, ist eine von

Mangalem – Altstadt von Berat

diesen orientalischen Städten, die schon im kommunistischen Albanien als Museumsstädte ausgewiesen waren. Dadurch haben sich die historischen Stadtteile von Berat wie auch von Gjirokastra in einem sehr guten Zustand erhalten, was beiden Städten für den Erhalt des ottomanischen Erbes und die Koexistenz verschiedener Kulturen einen Eintrag in die UNESCO Welterbeliste einbrachte. Nachdem ich schon auf meiner ersten Reise in

Gjirokastra – Teile der Neustadt

Gjirokastra war, habe ich mich dieses Mal mehr auf Berat konzentriert. Die Stadt hat eine architektonisch markante Universität und viel junge Bevölkerung. Das Kneipenleben ist lebhaft. Aber beim Gang durch die Altstadtviertel fühlt man sich gleich um mehr als 100 Jahre zurückversetzt. Die Burg von Berat, Kalaja genannt, gehört zu den besonderen Sehenswürdigkeiten der alten Stadt. Das Burgviertel

Seilzugfähre bei Butrint

besteht noch heute aus zahlreichen bewohnten kleinen Häuschen. Schöne Aussichten und wechselhaftes Wetter kennzeichneten meinen Besuch. Über Gjirokastra bin ich dann ganz in den Süden des Landes gefahren. Dort liegt die berühmte Ausgrabungsstätte von Butrint. Sowohl nach griechischem als auch nach römischem Mythos soll Butrint von trojanischen Flüchtlingen gegründet worden

Ausgrabungsstätte Butrint

sein. Es durchlebte eine griechische, eine römische und eine byzantinische Epoche, bevor es im Kampf zwischen Byzantinern, Slawen, Normannen und Anjou letztlich unterging. Die Festung wurde dann noch von Venezianern und Osmanen gehalten. Heute ist es nicht nur schöne Historie, seine Lage auf einer von drei Seiten von Wasser umgebenen Halbinsel macht den Besuch zu einem eindrucksvollen Erlebnis. Mit

Vivar Kanal bei Butrint

Butrint habe ich den südlichsten Punkt meiner Reise erreicht. Ich bin außerdem auf dieser Reise zum ersten Mal am Meer und kann von der höher gelegenen Zufahrtsstraße aus den Norden Korfus sehen. Von nun an geht es aber wieder nach Norden.

Butrint – griechische Periode

Mangalem – Altstadt von Berat

09/17/2012 – The mysterious Albania. For decades it was completely sealed off from the outside world and for the individual tourism. In 2006 I was already here on a short trip and found a country in transition. The entry formalities have now been made easier and the entire handling was quick and uneventful. Major road projects, which were very time holding up the traffic, are now completed. Progress, however,

Kalaja – in der Festung von Berat

has not yet reached every province and there are still roads, that are in terrible condition. My Seat has the sports suspension and is easily lowered (2 cm). Already on the way up to Berat, which was my first goal in Albania, many sections of the main road were a bit borderline. Berat, the “City of the 1.000 windows”, is one of those Oriental cities, that had already been shown in Communist Albania as a museum city. Thus has received the

Mangalem – Altstadt von Berat

historical districts of Berat as well of Gjirokastra in a very good condition. Both cities have for the preservation of the Ottoman heritage and the coexistence of different cultures a registration in the UNESCO World Heritage List. Once I was on my first trip in Gjirokastra, this time I have focused more on Berat. The city has an architecturally striking university and much younger population. The pub life is lively.

Souvenirladen in Gjirokastra

But walking through the old town, you will feel set back for more than 100 years. The castle of Berat, called Kalaja, is one of the special attractions of the old city. The castle district is still inhabited from numerous small houses. Beautiful views and changeable weather marked my visit. Via Gjirokastra I drove across the south of the country. There is the famous archaeological site of Butrint. According to Greek and Roman

Venetianisches Fort bei Butrint

myth Butrint was founded by Trojan refugees. It went through a Greek, a Roman and a Byzantine era, before it ultimately went down in the clash between Byzantines, Slavs, Normans and Anjou. The fort was still held by the Venetians and Ottomans. Today it is not only beautiful history, its location on a peninsula, on three sides surrounded by water, makes the visit a memorable experience. With Butrint I’ve reached the

Löwentor – Butrint

southernmost point of my journey. I am also on this trip for the first time at the sea and can see from the elevated access road the north of Corfu. From now on, however, it’s going back to the north.

Ziegenherde in Südalbanien

Saranda – Albanien

19.09.2012 – Nur gut 15 km nördlich von Butrint liegt an den Hängen von 200 Meter hohen Bergen um eine nach Süden offene Bucht herum die albanische Stadt Saranda. Sie ist hübsch anzusehen, zieht lokalen Badetourismus an und hat eine gute Infrastruktur. Sie hat aber auch einen krassen Bauboom hinter sich mit dem Ergebnis, dass viele Objekte leer oder gar als unvollendete Ruinen in der Landschaft stehen. Nördlich

Landschaft an der Albanischen Riviera

von Saranda in einem bis zum Llogara-Pass reichenden steilen Küstenabschnitt des südwestlichen Albaniens liegt die in Deutschland als touristischer Geheimtipp gehandelte “Albanische Riviera”. Sie ist durch das Ceraunische Gebirge vom Hinterland abgetrennt. Die Durchgangsstraße wurde vor wenigen Jahren neu gemacht und ist in passablem Zustand. Aber die Infrastruktur ist noch sehr dünn. Der gesamte

Dhërmi – Albanische Riviera

Tourismus konzentriert sich auf an der Küste neu gebaute Ortsteile der Bergdörfer Himara und Dhërmi. Fotos, die von der Passstraße zum nach Norden führenden Llogara-Pass gemacht wurden, geben einen Überblick über die Landschaft. Wenn mir auf einer Balkanreise mal nach ein paar Tagen Badeurlaub zumute ist, werde ich vielleicht mal wieder hier vorbeikommen. Dieses Mal bin ich eigentlich nur durchgefahren. Erst

Landschaft an der Albanischen Riviera

in Tirana habe ich dann wieder einen Tagesaufenthalt gemacht und bin, nachdem ich nach einer halben Stunde einen Parkplatz gefunden hatte, durch die hektische Stadt geschlendert. Tirana, ehemals klein und unbedeutend, wurde erst 1920 zur Hauptstadt bestimmt und ist seitdem explosionsartig auf etwa 900.000 Einwohner gewachsen und dabei ein großer Schmelztiegel geworden. Die letzten 20 Jahre waren von teilweise illegalem

Tirana International Hotel

Bauboom, aber auch von Abriss geprägt. Den Mittelpunkt der Stadt bildet der Skanderbeg-Platz, der vom Historischen Nationalmuseum, dem Tirana International Hotel, dem Kulturpalast mit der Nationaloper, der Et’hem-Bey-Moschee mit dem dahinterstehenden Uhrturm sowie von dem Gebäude-Ensemble aus der faschistischen Ära umbaut ist. Ich habe Albanien jetzt in Richtung Montenegro verlassen und wende mich jetzt der montenegrinischen Küste zu.

Saranda – Albanien

09/19/2012 – Only just over 15 kilometers north of Butrint is on the slopes of some 200 meters high mountains around a to the south open bay the Albanian town of Saranda. She is pretty to look at, attracts local seaside tourism and has a good infrastructure. But there was also a strong building boom, with the result, that many properties are vacant or even as unfinished ruins in the landscape. North of Saranda in reaching to the

Dhërmi – Bergdorf an der Albanischen Riviera

Llogara Pass steep coastline of southwestern Albania is the in Germany as an insider tip so called “Albanian Riviera”. It is separated of the hinterland by the Ceraunian Mountains. The main road was redone a few years ago and is in reasonable condition. But the infrastructure is still very thin. The entire tourism focuses on coastal districts of the newly-built villages of Himara and Dhërmi. Photos taken from the road leading to the

Albanische Riviera

Llogara pass in the north give an overview of the landscape. Once I’ll come here again. This time I actually just drove through. Only in Tirana I made another day stay and, after I found a parking spot after half an hour searching, strolled through the bustling city. Tirana, formerly small and insignificant, was determined in 1920 to the capital and has since grown explosively at about 900.000 inhabitants and has become a great

Skanderbeg-Platz – Tirana

melting pot. The last 20 years have seen some illegal construction boom, but also of demolition. The center of the town is the Skanderbeg Square, surrounded by the National Historical Museum, the Tirana International Hotel, the Palace of Culture with the National Opera, the Et`hem Bey Mosque with the underlying clock tower as well as the ensemble of buildings from the fascist era . I have now left Albania towards Montenegro and turn to the Montenegrin coast.

Dattelpalmen in Saranda – Albanien

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4 Responses to Kosovo, Macedonia, Albania

  1. volker walther says:

    also hartmut , einfach klasse dein blog hier. die informationen holst du alle aus deinen büchern? super interessant. die foto,s auch sehr schön, müsstest du irgenwie ?…vermarkten :-) alles top gruß volker

  2. Nikolaos Mitsopoulos says:

    Very good my friend it will be my bible for my future trip in the aria ;)

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