Belgium

Atomium - Brüssel

07.03.2012 – Ich bin jetzt schon eine Woche in Belgien. Ingrid, Couchsurfing-Mitglied aus Brüssel, hat mir ihre Wohnung samt Schlüssel zur Verfügung gestellt und ich nutzte diese nicht nur während meines Aufenthaltes in der Hauptstadt, sondern auch als festen Standort für Fahrten in die Region. Ja, endlich habe ich auch die ersten Sehenswürdigkeiten von Belgien gesehen. Vor vielen vielen Jahren bin ich nach Spa und nach

Grand Place - Brüssel

Zolder zum Autorennen gefahren. Und zweimal habe ich Belgien im Transit durchquert. Jetzt habe ich festgestellt, dass Brüssel eine schicke Hauptstadt ist, großartige Sehenswürdigkeiten besitzt und mit den europäischen Institutionen auch eine der wichtigen Hauptstädte in Europa ist. Apropos Sehenswürdigkeiten: Der “Grand Place” (Grote Markt) ist ein echtes Highlight. Mit dem gotischen Rathaus und seiner geschlossenen

Europäische Institutionen - Brüssel

barocken Fassadenfront ist er einer der schönsten Plätze Europas. Der touristisch größere Anziehungspunkt schien mir jedoch “Manneken Pis” zu sein, eigentlich nur eine kleine Brunnenfigur in einer ansonsten eher unscheinbaren Altstadtecke. Der Ansturm vor allem junger asiatischer Touristen war jedoch enorm und die schmale Gasse am kleinen Brunnen war vormittags wie abends völlig überfüllt. Ich

Museum für Zentralafrika - Tervuren

habe nicht gezählt, aber mir schien, dass weibliche Touristen deutlich in der Überzahl waren. Ansonsten ist Brüssel eine Stadt der Museen. Ich habe mir die “Alten Meister” der flämischen und niederländischen Kunst des 16. bis 18. Jahrhunderts im “Königlichen Museum der Schönen Künste” gegeben. Eine eindrucksvolle Sammlung. Als Liebhaber afrikanischer Kunst habe ich außerdem das Museum zu

Beginenhof in Leuven

Zentralafrika in Tervuren besucht. Dann haben es mir die flämischen “Beginenhöfe” angetan. Als “Beginen” wurden ab dem 13. Jahrhundert die weiblichen Angehörigen einer Gemeinschaft christlicher Laien bezeichnet. Frühere in sich geschlossene architektonische Ensembles aus Wohnhäusern, Kirchen, Kapellen und Nebengebäuden aus dem 13. bis 17. Jahrhundert sind heute renoviert und wegen ihres Alters, der Ruhe und der schlichten harmonischen Architektur malerisch und sehenswert. Leuven, Diers und Mechelen bieten schöne Beispiele dafür.

Atomium - Brüssel

03/07/2012 – I’m already a week in Belgium. Ingrid, CouchSurfing member from Brussels, gave me her apartment including key available and I used this not only during my stay in the capital, but also as a solid base for trips to the region. Yes, finally I’ve also seen the first sights of Belgium. Many many years ago I was in Spa and Zolder to see Formula 1 and other car races. And twice I’ve crossed Belgium in transit. Now I’ve found, that

Grand Place - Brüssel

Brussels is a stylish capital, has great interest and with the European institutions is also one of the most important capitals in Europe. Speaking of tourist attractions: the “Grand Place” (Grote Markt) is a real highlight. With the Gothic Town Hall and its closed baroque facade front, he is one of the most beautiful squares in Europe. The major tourist attraction, however, seemed to me “Manneken Pis” to be, in fact only a

"Manneken Pis" - Brüssel

small fountain figure in a nondescript corner of the old part of the city. The rush of mainly young Asian tourists was very high and the small alley was in the morning as well as in the evening very crowded. I have not counted, but it seemed to me that female tourists were clearly outnumbered. Otherwise, Brussels is a city of museums. I have visited the “Old Masters” of the Flemish and Dutch art of the 16th to 18 Century at the

Beginenhof in Diest

“Royal Museum of Fine Arts”. An impressive collection. So I’m a lover of African art, I’ve also visited the “Royal Museum of Central Africa” in Tervuren. I like also the Flemish “Beguine” yards and buildings very much. As a “Beguine” were called the female members of a Christian laypersons community. Earlier self-contained architectural ensemble of houses, churches, chapels and outbuildings from the 13th to 17th Century have been restored today and are because of their age and the tranquility of the simple harmonic architecture picturesque worth seeing. Leuven, Mechelen and Diers provide good examples of this.

Grand Place - Brüssel

Schiffshebewerk am Canal de Centre

11.04.2011 – Ich habe Brüssel letzten Samstag verlassen und noch eine große Runde durch Belgien gedreht. Welterbemonumente der UNESCO lagen wieder an meiner Strecke. Zuerst war ich am Canal de Centre. Mit vier hydraulischen Schiffshebewerken hat man hier um die vorletzte Jahrhundertwende einen Höhenunterschied von 66 Metern bewältigt. Man entschied sich für diese Lösung, weil Schleusen einen viel höheren

Türme in Gent

Wasserbedarf gehabt hätten, der im Kanalsystem nicht bereit gestellt werden konnte. Heute wird der Schiffsverkehr über einen Nebenkanal und ein neues elektromechanisches Hebewerk umgeleitet, das 70 Meter Höhenunterschied in einem Arbeitsgang schafft. Die alten Bauwerke sind nur noch eindrucksvolle Monumente aus Stahl. Nach Besuch der Kathedrale in Tournai war ich in der Stadt

Gravensteen - Gent

Gent. Gent befindet sich zentral inmitten des urbanen Städtegebiets mit Brüssel im Südosten, Antwerpen im Nordosten und Brügge und Kortrijk im Westen. Ein Großteil der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Bausubstanz ist erhalten. Gent zählt mehr als 9800 registrierte, kulturhistorisch wertvolle Gebäude. Die Stadtsilhouette wird durch drei Türme dominiert, nämich von St.-Niklas-Kirche, Belfried und St.-

Brügge

Bavo-Kathedrale. Die in einer Reihe stehenden Türme sind schon seit dem Mittelalter als „de drie torens“ bekannt. Gent hat mir gefallen. Aber vorgestern gab es noch eine Steigerung, nämlich die alte Hansestadt Brügge. Die mittelalterliche Altstadt, die von Wallanlagen, auf denen sich Windmühlen befinden, und Kanälen umgeben ist, ist sehr gut erhalten, da sie nie durch Kriege oder großflächige Brände zerstört

Brügge

wurde. Kilometerlanges Laufen auf gepflasterten Straßen ist zwar anstrengend, aber man wird quasi an jeder Ecke durch historisches Ambiente verwöhnt. Es wäre eine Stadt zum verlieben gewesen, wenn denn das Wetter ein bisschen sonniger und wärmer gewesen wäre. Meine Tour durch Belgien endete mit einer Fahrt von Knokke bis De Panne an der belgischen Küste entlang und dann in Ypern. Ypern besitzt eines der eindrucksvollsten

Ypern

Einzelmonumente Belgiens, die “Lakenhal” (Tuchhalle), einer der größten profanen gotischen Gebäudekomplexe Europas mit einem 70 Meter hohen Belfried, der zum UNESCO-Welterbe gehört und ein 49-teiliges Glockenspiel enthält. In Ypern wollte ich das mehrfach ausgezeichnete Museum “In Flanders Fields” sehen – eine interaktive Ausstellung von Erlebnisberichten über das Grauen des 1. Weltkriegs auf den Schlachtfeldern bei in Flandern. Leider wird es im Moment umgebaut und ist noch bis Juli geschlossen. Jetzt liegt der Nordwesten Frankreichs vor mir.

Tournai

04/11/2012 – I left Brussels last Saturday and continued travelling around. World Heritage Monuments by UNESCO were again on my track. At first I was on the Canal de Centre. With four hydraulic boat lift stations has been mastered here at the turn of the 19th/20th century a height difference of 66 meters. They opted for this solution, because sluices would have had a much higher demand for water, which could not

Gent

be provided in the channel system. Today the ship traffic is bypassed through a side channel and a new electro-mechanical lift, which overcomes the 70-meter difference in one step. The old buildings are now only impressive monuments of steel. After visiting the cathedral in Tournai I was in the city of Ghent. Ghent is centrally located amidst the urban cities, in the southeast is the area of ​​Brussels, Antwerp is in the northeast, Bruges and Kortrijk

Brügge

in the West. Many of the medieval and early modern buildings are preserved. Ghent has registered more than 9800 culturally and historically valuable buildings. The city skyline is dominated by three towers, namely of St. Nicholas Church, the Belfry and St. Bavo’s Cathedral. The towers are standing in a row and since the Middle Ages they are known as “de drie Torens”. I did like Ghent. But yesterday there was an increase, the old

Brügge

Hanseatic city of Bruges. The medieval Old Town, which is surrounded of ramparts with windmills and canals, is very well preserved, because it was never destroyed by war or large-scale fires. Miles of walking on cobblestone streets is exhausting, but you can sit almost on every corner with historic ambiance. It would have been a city to fall in love, if the weather would have been more sunny and warmer. My tour of

Brügge

Belgium ended with a trip from Knokke to De Panne on the Belgian coast and then in Ypres. Ypres has one of the most impressive single monuments of Belgium, the “Lakenhal” (Cloth Hall), one of the largest secular Gothic buildings in Europe with a 70 meter high Belfry, which belongs to the UNESCO list and contains a 49-piece chime. In Ypres I wanted to see the award-winning museum “In Flanders Fields” – an interactive exhibition

Tuchhalle und Belfried in Ypern

of personal accounts about the horrors of the World War I at the battlefields in Flanders. Unfortunately it is rebuilt at the moment and is still closed until July. Now the North West of France is located in front of me.

Vielfalt des belgischen Biers

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2 Responses to Belgium

  1. Erika Nophut says:

    Hallo Hartmut,
    Deine Fotos und Beschreibungen haben mich so beeindruckt, dass ich gemeinsam mit meiner lieben Freundin Ilse geplant habe, mir in diesem Herbst vor allem die Städte Brügge und Gent anzusehen. Auch die Beginenhöfe will ich unbedingt mir in natura anschauen.
    Danke für die tollen Eindrücke!

    • Trotamundo says:

      Eine gute Wahl. Schönes Wetter vorausgesetzt werdet Ihr eine tolle Reise haben. Für schlechtes Wetter gibt es genügend Kneipen.

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